PGH Eisenauto

Technikfreunde Bergheide

D E R    G R U P P E N R A T : 


+++ MARTIN +++ FUNKTION: BLUMENDIENST +++ FAHRZEUGE: LADA 2103, TRABANT 601K, CAMPTOURIST 6-1, Moped SR2-E +++ BAUJAHR DER FAHRZEUGE: 1973, 1977, 1958 +++ BESONDERE KENNZEICHEN: GEHT NICHT GIBTS NICHT +++

 Das ist der Martin. Sieht nett aus, ist er auch.

 

Martin ist zwar in der Menge schwer zu sehen aber umso besser zu hören. Wen es brenzlig wird, geht er hinter einem Werkzeug- oder Bierkasten in Deckung, wobei er sich nicht mal bücken muß.


Als er mit 20 feststellte, daß er immer noch in sein Pionierhemd passt, wollte er Rohrleitungs-Inneninspektor werden, aber inzwischen hatte Fernost den Markt mit billigen Kanalkameras überschwemmt. Also kraucht er heute durch Motorräume aller Art und beseitigt Fehlfunktionen durch Handauflegen, Hypnose oder singen, klatschen, knetespielen. Und er ist förmlich süchtig nach schwarzem Achsmanschettenfett und dem Duft von brennendem Elaskon beim Schweißen. An guten Tagen liest er uns die Reparaturanleitungen nicht nur einfach vor, er interpretiert sie singend und tanzt sie! Da werden die Spraydosen zur Steeldrum und das große Ölfass zur Basstrommel; der ganze Werkzeugwagen wird akustisch in Szene gesetzt! Und das scheppert gewaltig.

Und alles was er anfasst wird garantiert dreckig ähm fertig. Und/oder.


 


+++ JENS +++ FUNKTION: WANDZEITUNGSREDAKTEUR +++ FAHRZEUGE: LADA 2107, QEK JUNIOR DE LUXE, Simson Schwalbe KR 51/1 +++ BAUJAHR DER FAHRZEUGE: 1988 / 1989 +++ BESONDERE KENNZEICHEN: GLÜCKLICHER BESIZER EINES LADAS IN ORIGINALZUSTAND, DER QEK HAT MEHR KABEL UND SCHALTKREISE ALS BOXBERG, QUALMT ABER LANGE NICHT SO +++ 

Das ist der Jens. Sieht nett aus, ist er auch.


 



Und da ist er, der stolze Jens mit seinem glücklichen Qek – oder der stolze Qek mit seinem glücklichen Jens. Der Jenzi hat sogar ein rotes Ersatzrad für sein Qek, einzigartig in Deutschland. 



Früher war Jens, oder Jenzi oder Jenessey schon ganz viel. Zum Beispiel Kettenfresse auf BMP oder Simson-Rocker oder polytechnischer Oberschüler oder Steward auf See. Und das alles eben früher, also zu einer Zeit, als im Osten alle noch Kohlrübensuppe mit Potsdamer Hell verdünnen mußten und die Tüte MokkaFix irre teuer war. Weil trotz allem aus ihm was geworden ist, obwohl er die ganze Zeit von Osttechnik umzingelt war, mag er uns und wir ihn. Eigentlich hatte er mit Autos nichts am Hut, außer sie zu fahren und dabei geblitzdingst zu werden, darum hat er sich auch erstmal für einen Anhänger entschieden. 

Weil er vom Blumendienst deswegen immer mit Gießkannen und Saatgut beworfen und auf das schlimmste drangsaliert wurde, und er auch die überaus unangenehme Aufgabe des jährlichen Brennessel-Jätens aufgebrummt bekam, was sich als sehr qualvoll darstellte, weil ja Wolfgang immerzu den Schlüssel für den Schuppen mit den Gartengeräten verbummelt hatte,  hat er nun Nägel mit Köpfen gemacht und es allen gezeigt. Auf eine unverblümte Anfrage, ob er nicht einen schönen Lada in Originalzustand haben möchte, sagt er in einem Berfreiungsschrei einfach mal JAA! Ein Raunen ging durch die Menge und nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, ging es an einem sonnigen Sonntag in Richtung Oderbruch und nun steht er lässig auf die Fahrertür gelehnt und grinst über beide Ohren um die Wette mit seinen 1988´er Lada 2107 namens Fritz.  

Gleichaltrige Beifahrerin kann sich gerne mal melden;-).

Der Name des Wagens kommt übrigens nicht von ungefähr: Der Blumendienst und der Wandzeitungsredakteur haben auf der Rückfahrt aus dem Oderbruch staunend und bewundernd in dem weißen Boliden gesessen und sich überlegt: Wer in drei Teufels Namen bewahrt so ein schönes Auto in soo einem schönen Zustand, vom Tag des Kaufes bis heute. Es war Fritz aus Neutrebbin bei Wriezen, Müllermeister von Beruf und mit Herz und Seele bei seinem Auto. Darum waren sie sich ausnahmsweise ganz schnell einig: Der Wagen trägt den Namen weiter. Aus Respekt und aus Hochachtung.  Und was hat der Fritz gemacht? Er saß oben auf seiner Wolkenbank und hat uns mit sonnigstem Wetter belächelt.

Und wer will schon immer LADA fahren? Genau, also musste noch ne Schwalbe her:


 




+++ HOLGER +++ FUNKTION: VERANTWORTLICHER FÜR KUCHENBASAR +++ FAHRZEUG: ALLE, ABER BEIFAHRERSITZ +++ BAUJAHR DES FAHRZEUGES: EGAL +++ BESONDERE KENNZEICHEN: REIST MIT GROSSER STAFFAGE +++


Das ist der Holger. Sieht nett aus, ist er auch.


Der Holger weiß eigentlich gar nicht, daß er Holger heißt, weil alle „Hoffi“ zu ihm sagen, inclusive er selbst. Das ist gelebtes Undercover! 


Daß  etliche Landstriche der mittleren DDR nicht dem Hungertod anheim gefallen sind,  liegt nicht an der zentralen Grundnahrungsmittelversorgung, sondern an seinem Willen; er ist Koch. Und da ist Hoffi ganz dufte. Weil er kann Nahrung zubereiten aus Sachen, von denen Du nicht mal ansatzweise gedacht hast, daß sie essbar sind. 


 

 

Holger war früher einer der gefürchtetsten SE-RO Sammler, sämtlich Pokale sind ausnahmslos an ihn gegangen, quer durch jegliche Klassen: weiße Flaschen, grüne Flaschen, Braunglas, Altpapier oder Lumpen, von Buntmetall ganz zu schweigen - es gab keine Kategorie, in der Holger nicht durch Einfallsreichtum und Pioniergeist brilliert hätte. Sämtliche Altstoffsammlungs-Ausscheide hat er gandenlos gewonnen, weil er seine Mitbewerber in Grund und Boden gesammelt hat.  Die SE-RO Bezirksdirektion Potsdam hat ihm darum 1978 das "Große Verdienst-Nicki in Rot" verliehen, was er heute noch stolz trägt. Nur zu besonderen Anlässen, versteht sich.


 

+++ RONALD +++ FUNKTION: MILCHGELDKASSIERER +++ FAHRZEUG: B1000 HP, QEK JUNIOR, MOKICK SR50 +++ BAUJAHR DES FAHRZEUGES: 1964 +++ BESONDERE KENNZEICHEN: PITTY LEBT +++

Das ist der Ronald. Sieht nett aus, ist er auch.

 ...obwohl er so seriös aussieht, als wäre er Nachrichtenansager im Fernsehen, sticht er hervor durch sein ausgesprochenes Organisationstalent, das er sich autodidaktisch in der DDR beigebracht hat. Früher lernte er wie man Gelenkwellen baut, daher ist ihm der Drang zum Rotieren geblieben. Später quälte er Schlosserlehrlinge bei der Reichsbahn; weils die aus irgendwelchen Gründen aber so nicht mehr gibt, hat man ihn zum Schreibtischtäter umgedreht und zum Ausgleich quält er heute lieber uns. Das macht aber nichts, wir quälen zurück.

 Ronald hat eine unschlagbare Strategie entwickelt, die Gruppenratskasse immer gut gefüllt zu halten: Bei Ausfahrten vergisst er sie einfach im Hauptquartier.




Rechts und unten sehen wir zwei der zahlreichen Früchte seiner unaufhörlichen Anstrengungen zur stetigen Verbesserung der Einsatzlage des Fahrzeugbestandes der PGH.

Oben den Schnelltransporter Barkas B-1000 HP, den er liebevoll Pittiplatsch getauft hat, links im Bild der dazugehörige Wohnanhänger Qek-Junior deLuxe.

Der Gruppenrat vermerkte im letzten Rechenschaftsbericht: 

"...Ronalds Fortschritte im Bereich der Instandsetzung und die dabei erzielten hervorragenden Resultate rechtfertigen das ihm entgegengebrachte Vertrauen des Gruppenrates voll und ganz. Daher wird vorgeschlagen, ihn, in Anerkennung der erbrachten Leistungen, mit verantwortungsvolleren Aufgaben zum Wohle der PGH zu betrauen."

Es stehen also mit freudiger Spannung zu erwartende Weiterentwicklungen an!



+++ DIRK +++ FUNKTION: SPORTBEAUFTRAGTER und FUNKTIONÄR FÜR EDV +++ FAHRZEUG: ALLES WAS ROLLEN KANN +++ BESONDERE KENNZEICHEN: DAS FAHRZEUG, DAS ER NICHT FAHREN KANN, IST NOCH NICHT ERFUNDEN +++

 

 Das ist der Dirk. Sieht nett aus, ist er auch.

Uns Dirk (der einzige von uns, dessen Name mit U anfängt),  hat alles richtig gemacht: er hat gar keine eigene Karre am Hacken, kann aber alle fahren – und auch reparieren, Schlosser par Excellence! VEB Kraftverkehr Potsdam hieß das Zuchthaus, in dem sie ihm das alles reingeprügelt haben. Und dort hatten sie weder Kohlsuppe, noch Potsdamer Helles, nur Acetylen und Elaskon und IkaRussen.

Und in Wirklichkeit ist Dirk der friedlichste Mensch, den er kennt, solange er das machen darf, was er am liebsten macht – SFS.

Heißt Schrauben-Fahren-Sitzen. Wobei die Buchstaben durchgetauscht werden können. 

 

 

+++EILMELDUNG+++EILMELDUNG+++EILMELDUNG+++


 

Bisher war das der verbrieft geglaubte Sachstand, bis uns heute nachrichtendienstliche Erkenntnisse zuteil wurden, nach denen Dirk in Wirklichkeit noch viel mehr auf dem Kerbholz hat: Auf diesem Foto, was uns von der Nachrichtenagentur TASS zugespielt wurde, sehen wir Dirk an Bord der Raumstation MIR - nachdem er wegen eines Ausfalls des Steuerrelais für die Anschubunterdrückung (war von VW) im Außeneinsatz eigenhändig das Transfershuttle mit einer Bohrmaschine aus Schmalkalden und einem Reißverschluß von Solidor angekoppelt hat. 

Klarer Beweis dafür ist die kosmostaugliche Arbeitsschutzbekleidung, in der wir Dirk hier auf dem Beweisfoto sehen.

Letzten Meldungen zufolge hat sich Chuck Norris für ein Praktikum bei Dirk beworben.




+++ MARCEL +++ FUNKTION: GESUNDHEITSHELFER +++ FAHRZEUG: Simson Schwalbe +++ BAUJAHR DES FAHRZEUGES: 1975 +++ BESONDERE KENNZEICHEN: ALLES WIRD GUT +++

 


 

Das ist der MARCEL. Sieht nett aus, ist er auch.

 

Marcel fällt dadurch auf, daß er gar nicht auffällt. Er ist wie die liebe Sonne, man fühlt sich wohl, aber man weiß nicht konkret, warum. Normalerweise müßte er Staatsratsvorsitzender sein, aber aus irgendwelchen Gründen hat man diesen Dienstposten abgeschafft.

 


 


In der PGH macht er sich verdient durch pure Anwesenheit, das ist Grund genug. Außerdem kann er in ner Regentonne dicke Fische fangen., was ihm zuweilen den Spitznamen "Meister Timpeteh" einbringt. Beruflich wechselt er schwarz in weiss, manche sagen auch Halbgott zu ihm. Glück hat er trotzdem noch.

Im Fortschreiten seiner Persönlichkeitsentwicklung als aktives Mitglied des Kollektives ist im Rechenschaftsbericht 2014 vermerkt:

"...besonders hervorzuheben ist Marcels persönliches Engagement und sein beharrliches Ringen um die Verbesserung seiner Mitarbeit, qualitativ wie auch quantitativ. Der gesamte Gruppenrat wünscht ihm hierzu gutes Gelingen und Sport Frei!" 

 


+++ OLAF +++ FUNKTION: SCHRIFTFÜHRER +++ FAHRZEUG: LADA 2107, DIVERSE VOGELMOKICKS, QEK JUNIOR +++ BAUJAHR DES FAHRZEUGES: 1989 +++ BESONDERE KENNZEICHEN: NICHT LABERN, MACHEN +++

 

 

Das ist der Olaf. Sieht nett aus, ist er auch.

 


Wenn wir ihn OLAF nennen, weiß er, daß er was ausgefressen hat oder sich sonstwie danebenbenommen hat. Bei Waffenruhe sagen alle Olli zu ihm. Er hat seine Sporen besonders in der Hans-Dampf-Gasse gesammelt und doubelte früher regelmäßig Bud Spencer in den Fress- und Prügel-Szenen. Dann ist der Perückenmacher Pleite gegangen und Spencer mußte seine Filmkarriere an den Nagel hängen.


Er ist  ein herzensguter Klotz von Mensch, der nur aus der Ruhe zu bringen ist, wenn er schale, abgestandene Mandora serviert bekommt. Weils die aber auch nicht mehr gibt, kommt man mit ihm urst gut aus. 



Hier sehen wir die Jugendfreunde Olli und Marcel bei einem der zahlreich angesetzten Subbotniks vor dem verschlossenen Geräteschuppen der PGH Eisenauto. Sie warten auf den Subbotnik-Koordinator, auf daß er den Schlüssel für den Schuppen bringe, damit das kollektive Laubharken und Brennesseljäten beginnen kann.

Allein der Subbotnik-Koordinator (siehe nächsten Abschnitt) erschien ohne den begehrten Schlüssel, hatte dafür aber die von ihm selbst erfundene medizinische Rachenspülflasche 

RSF 0.5 R zur Erprobung mitgebracht. Das R steht hierbei für den Betriebsteil Radeberg in Sachsen, wo dieses, für die Erhaltung der Rachenhygiene unverzichtbare Gerät hergestellt wird.

Olli und Marcel haben die Erprobung überaus erfolgreich bestanden und hatten hinterher seidenweiche Stimmen, sodaß der Wolf von Rotkäppchen (der davon während seines letzten FDGB-Ostsee-Urlaubes in einem Kaff namens Rügen im abendlichen Kino-Vorprogramm "Der Augenzeuge" erfahren hatte) seine ganzen Kreidevorräte die Steilküste runtergekippt und sich eine 20er Schachtel mit RSF 0.5 R beschafft hat. 

So kam der Kreidefelsen nach Rügen, Wolfgang, Marcel und Olli sind schuld.





+++ WOLFGANG +++ FUNKTION: SUBBOTNIK-KOORDINATOR +++ FAHRZEUG: WARTBURG 1.3, ANHÄNGER HP 500, MOTORROLLER TROLL 1 +++ BAUJAHR DES FAHRZEUGES: 1989 +++ BESONDERE KENNZEICHEN: WER SCHREIT HAT UNRECHT +++

Das ist der Wolfgang. Sieht nett aus, ist er auch.


Weil wir qualifikativ auf die kleinsten Spatzen mit den dicksten Kanonen ballern, reichen natürlich vier Facharbeiter und vier Meister nicht aus, und wir haben aufgebohrt: Diplom-Ingenieur (FH) Maschinenbau seines Zeichens, ist Wolfgang mit dem Posten als Wächter über Harken und Besen natürlich völlig unausgelastet, weshalb er inzwischen jede sich bietende Gelegenheit nutzt, auch an Fahrzeugen zu schrauben, und das kam so: Nachdem er leipzig/einundleipzig  an unserer Gruppenrats-Subbotnik-Schubkarre unerwartet völlig unfallfrei den Pneumant-Reifen gewechselt und aufgepumpt hatte, atmete (und drehte) er durch und stürzte sich ins Restaurationswesen. Aber mit Schwung! (Beweise dafür finden sich in der Fotogalerie)

Sein Warti treibt selbst den Eisenachern den Neid in die Blicke, sein Anhänger ist zum Benutzen eigentlich viel zu schade und sein Troll wird bei den heute üblichen Yoghurtbechern aus FernOst schon beim Vorbeifahren spontane Selbstentzündung verursachen! 

Weil Wolfgang wegen der ganzen Schrauberei vergessen

hat, wo er den Schlüssel für den Aufbewahrungsschuppen

der Subbotnik-Geräte verbummelt hat, fand schon lange 

kein Subbotnik mehr statt. Dafür hat er aber die Außenanlage

vorbeugend beschildert.

Vorbildlich, Wolfgang, weiter so!





+++ MIKE +++ FUNKTION: LEITER DER AG "JUNGE FUNKENHASCHER" +++ FAHRZEUGE: JAWA 350, BK 350, WOHNWAGEN QEK AERO+++ BAUJAHR DER FAHRZEUGE: 1958, 1967 und 1987 +++ BESONDERE KENNZEICHEN: ISS SOWEIT! +++


                                    Da sitzt der Mike. Sieht nett aus -  ist er auch.



Mike hat mehrere Seiten, mehrere Identitäten und darum auch mehrere Namen. Insinder raunen hinter vorgehaltener Hand, selbst der Name Mike sei frei erfunden, weil er irgendwie westlich klingt. Nicht umsonst wird er von Jedem unterschiedlich angesprochen. Der Milchgeldkassierer Ronald nennt ihn Elektro-Mike. Der Wandzeitungsredakteur Jens nennt ihn Danger-Mike. Daß er beide Namen mit Leben erfüllt, sieht man hier rechts im Foto, wo er unter Wasser und unter anliegender Netzspannung eine komplette Poolbeleuchtung klemmt. Das grüne Zeug in seiner Hand ist der Spannungsabfall, den er gerade aus der Abzweigdose gekratzt hat..

Der Schriftführer Olli sagt nur Mikka zu ihm, was eine Anlehnung an das Skandinavische beinhaltet, wo mal ein blitzschneller Rennfahrer herkam. Blitzschnell ist der Mike nämlich auch, wenn es darum geht, angesetzte Termine für Gruppenratssitzungen zu vergessen; auch beim Zuspätkommen ist er schnell wie der Blitz. Daß er etwa so gut singen könnte wie Mikka (Scissor´s Sisters) ist hingegen eine absolute  Fehlinterpretation, sein Gesang eignet sich aber allerbestens zur Abwehr der hartgesottensten Vandalenhorden, die hier einfallen möchten. 

Der Blumendienst Martin sagt hingegen Mikesch, wie die Filmfigur "Kater Mikesch" heißt. Man vermutet allerdings, daß er in Wirklichkeit "Maich" heißt, denn so hat sein Großvater ihn Zeitlebens angeredet. "Ja, der Maich, jaa,..."

Mike ist der erste von dieser Truppe, der einen Eid gesprochen hat, den man hier links sehen kann - er hat aber bisher auch keine Möglichkeit ausgelassen, diesen Eid anzukratzen oder schwer zu verletzen.

Ist aber nicht schlimm, denn mit Verletzten kennt er sich, zusammen mit Blumendienst Martin gut aus, wie das nächste Bild belegt: 

Vor der Leitung der AG "Junge Funkenhascher" war Mike in der AG "Junge Sanitäter" als Auskenner für Verkehrsregeln und Himmelsrichtungen aktiv - und dermaßen erfolgreich, daß man lieber das DRK der DDR beendet hat, bevor seine zielweisenden Strategien noch zum Weltrekord geführt hätten. Da blieb dem damaligen Gruppenführer (ganz links) nur, sein Kartenwerk zu zerknüllen und es der SE-RO zukommen zu lassen. Abends haben sich die beiden mächtig mit Vita-Cola betrunken.


Soweit zum Gruppenrat. Daß sich in unserem Dunstkreis mal dieser und mal jener rumtreibt, ist normal und besondere Härtefälle werden dann kurzerhand assimiliert. Das bedeutet, Fortsetzung folgt!                           Version 6.10.2015, 8. überarbeitete Ausgabe.