PGH Eisenauto

Technikfreunde Bergheide

 

 

Technisches Geleit:

 


Bei der Arbeit an unseren Fahrzeugen legen wir gesteigerten Wert auf  zeitgenössische Ergebnisse. Das bedeutet nicht etwa die fetischistische Wiederherstellung der Originalität unter Entfernung jeglicher Patina (zumal, die absolute Originalität gab es schon bei der Produktion nicht - die Variantenvielfalt jeweiliger Modelle war enorm),  wir versetzen unsere Fahrzeuge vielmehr in einen Zustand zurück, den sie in der Zeit hatten, der sie entstammen. (...natürlich fährt da immer der Kompromiss mit, wieweit man sich originaler Bearbeitungsmethoden und -mittel bedient, oder sie der Vernunft und der Sicherheit halber gegen adäquate heutige Mittel und Methoden ersetzt...)


Das setzt das Wissen voraus, welche Ausstattungsvarianten gab es zur Bauzeit des betreffenden Fahrzeuges, was hat man seinerzeit modifizieren können und dürfen nach KTA, welche Möglichkeiten und Mittel hatten die damaligen Instandsetzer. 


Bezugsquellen für dieses Wissen sind keine Sekundärquellen wie Internetforen, wo man liest:

„...der Schwager eines Onkels mal einen gesehen, der hatte dies und das...“

sondern vielmehr primäre Quellen, wie zeitgenössische Fachliteratur und Fachpresse. 


Ganz wichtig und schier unverzichtbar ist hierbei natürlich das Abgraben des Wissens derer Leute, die seinerzeit an und mit der Technik gearbeitet haben, nach dem Motto:

"Höre den Altmeistern zu und stehle mit den Ohren."

Die Ausnahmen von der Regel sind natürlich Sicherheits- und Gesundheitsaspekte , denn unsere Fahrzeugflotte ist nicht für das museale Vorsichhinstehen gedacht, sondern für den jederzeitigen Einsatz unter heutigen Verkehrsbedingungen – das heißt, wenn es muß, dann Zündschlüssel rum und los.

 

Ersteres betrifft unter anderem  Licht und Sicht in Funktionalität. Asymmetrisches Abblendlicht oder modellpassige Halogenbeleuchtung sind somit eine Sache, die keiner Diskussion bedürfen und darum wird auch bei Bereifung und Federung/Dämpfung kein Kompromiss gemacht, Safety First.

 

Zweiteres bezieht sich auf die Verwendung von heute üblichen Materialien für die Instandhaltung, zum Beispiel werden keinerlei asbesthaltige Brems- oder Kupplungsbeläge verbaut, denn der Schlosser soll auch mal Rentner sein dürfen, oberhalb der Grasnarbe.

 

Somit steht bei allen unseren Fahrzeugen maximale optische Identität unter Gewährleistung größtmöglicher Sicherheit ganz vorne.

 

Dazu gehört natürlich auch, daß alle Arbeiten an unseren Schätzchen fachlich und handwerklich fundiert erledigt werden; nicht umsonst haben wir vier Facharbeiter, einen Schlossermeister, zwei Elektromeister, einen KFZ-Meister und einen Maschinenbau-Ingenieur an Bord.

 

Alle, die jetzt lieb lächeln wollen, dürfen lächeln; alle, die ne Frage fragen wollen, dürfen Fragen stellen an martin@pgh-eisenauto.de